Abgleich Abgleich eines Sensors mit einem Verstärker

Sobald Anzeige- und Auswerteeinheiten an Ihren Sensor angeschlossen werden sollen, die nicht mit einer burster TEDS-Funktion ausgestattet sind, ist ein Abgleich zur messgrößenrichti­gen Anzeige oder korrekten Ausgangsskalierung zwingend erforderlich.

Gerne können Sie uns mit dem Abgleich von Sensor und Anzeiger/Messverstärker beauftragen, für den wir Ihnen ein rückführbares Abgleichprotokoll mitliefern. Individuelle Abgleichwünsche berücksichtigen wir gerne (Bestellcode z.B. XXABG-S). Dadurch ist Ihr Messsystem sofort einsatzbereit und Sie sparen wertvolle Zeit.

  • Produktkerndaten

    Typ ABG
    91ABG

    Abgleich einer Messkette bestehend aus Sensor und Anzeigegerät vom Typ 91xx

    92ABG

    Abgleich einer Messkette bestehend aus Sensor und Anzeigegerät vom Typ 92xx

    93ABG

    Abgleich einer DIGIFORCE®-Messkette bestehend aus DIGIFORCE® und einem Sensor

    44ABG

    Abgleich einer Messkette oder Eingabe von Sensordaten in ein Gerät vom Typ 44xx

    72ABG

    Abgleich einer Messkette bestehend aus Sensor und Anzeigegerät vom Typ 72xx

  • Beschreibung

    Der Abgleich eines Sensors mit einer Auswerteelektronik stellt sicher, dass das Ausgangssignal im unbelasteten Zustand entweder 0 V bzw. einen vom Kunden vorgegebenen Wert entspricht sowie bei Nennlast 10 V bzw. einem vom Kunden vorgegebenen Wert entspricht.

    Dementsprechend ist bei einigen Verstärkern auch ein Abgleich auf 0 ... 20 mA bzw. 4 ... 20 mA möglich.

    Ein Abgleich findet immer zwischen einem Sensor und einer Auswerteelektronik bzw. einem Verstärker statt und wird in einem Abgleichprotokoll dokumentiert.

    Ein Abgleich ist ein rein elektronisches Verfahren ohne mechanische Belastung.

    Um die hohe Genauigkeit unserer Produkte auch in der Anwendung nutzen zu können, empfehlen wir nach dem Abgleich eine Kalibrierung durchzuführen.

  • FAQ

    1. Warum benötige ich einen Abgleich?
      DMS-Sensoren haben individuelle Kennwerte und Nullpunktsignale. Wenn ein beliebiger Sensor an einen Verstärker oder Anzeigegerät angeschlossen wird, bedeutet das also nicht, dass der Anwender automatisch einen korrekten Wert messen kann.
      Der Abgleich sorgt dafür, dass ein Sensor und ein Verstärker oder Anzeiger im unbelasteten Zustand „Null“ anzeigt bzw. einen gewünschten Wert anzeigt und ebenso bei Nennlast 10 V, 20 mA bzw. die gemessene physikalische Größe anzeigt.
    2. Kann ich einen Abgleich selbst durchführen?
      Grundsätzlich ist ein Abgleich keine Raketenwissenschaft. Allerdings sind für die Durchführung ein DMS Simulator bzw. passende Widerstände, eine Spannungsquelle und ein Multimeter sowie etwas Wissen erforderlich. Gerne können wir ihnen hierzu Details geben, die sie in die Lage versetzen, ihre eigenen Abgleiche durchzuführen.
    3. Warum weicht die Toleranz der abgeglichenen Messkette von der Toleranz im Datenblatt ab?
      Ein Abgleich ist ein rein elektronisches Verfahren. Dabei summieren sich die Toleranzen der Einzelkomponenten mit den Toleranzen, der beim Abgleich verwendeten Prüfmittel.
      Beim Abgleich wird der Sensor nicht mechanisch belastet. Im eingebauten Zustand können axiale oder radiale bzw. Biegekräfte auf den Sensor wirken, die  die Messung beeinflussen. Es ist daher sinnvoll nach dem Abgleich oder nach dem Einbau eine Kalibrierung durchzuführen.
    4. Kann ich meinen abgeglichenen Sensor an jeden anderen Verstärker anschließen?
      Ein Abgleich gilt immer nur für einen Sensor und einen Verstärker.
      Selbstverständlich kann ein Sensor dennoch an jeden anderen Verstärker angeschlossen werden. Allerdings müssen die Verstärker-Einstellungen an den Sensor angepasst werden, um korrekte Ergebnisse anzuzeigen.
    5. Was ist ein standardisierter Sensor?
      Manche der burster Sensoren können mit einem standardisierten Ausgangssignal geliefert werden. Das bedeutet, dass jeder dieser Sensoren das gleiche Ausgangssignal hat. Somit kann problemlos ein Austausch von Sensoren vorgenommen werden, ohne die nachgeschaltete Elektronik neu abgleichen zu müssen. Lediglich der Nullpunkt, der für jeden Sensor individuell ist, muss eingestellt bzw. tariert werden.

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