8710, 8711Potentiometrische Wegsensoren
Universell und langlebig! Ideal für die direkte und genaue Messung mechanischer Verschiebungen mit querkraftfreier Anlenkung. Ein mehrfingriger Spezialschleifer sorgt für zuverlässigen Kontakt, selbst bei hohen Verstellgeschwindigkeiten und Vibrationen – für maximale Messsicherheit und lange Lebensdauer.
Produktinformationen
| Prinzip |
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| Messbereiche |
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| Ausgangssignal |
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| Schutzart |
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| Gebrauchstemperaturbereich |
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| Versorgungsspannung |
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| Elektrischer Anschluss | 8710
8711
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| Rückstellfeder |
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| Besondere Merkmale |
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Wegsensoren der Typen 8710 und 8711 mit einer Widerstandsbahn aus leitendem Kunststoff sind vorgesehen für die direkte und genaue Messung mechanischer Verschiebungen. Eine spezielle Kugelgelenkkupplung ist an beide Enden der Schubstange montierbar. Damit kann der Sensor auch bei Winkel- und Parallelversatz zwischen Sensor und Messeinrichtung spiel- und querkraftfrei betätigt werden.
Ein mehrfingriger Spezialschleifer sorgt für gute Kontaktgabe auch bei hohen Verstellgeschwindigkeiten und bei Vibration.
Einsatzgebiete sind:
- Elektromagnete
- Schalter- und Tastenwege
- Pneumatikzylinder
- Einpressungen (Längspressitze)
- Hydraulikzylinder
- Verformungen - Durchbiegungen
- Längentoleranzen
- Vorschubwege
Potentiometrische Wegsensoren arbeiten aufgrund ihrer Technologie stets mit einem Schleifersystem. Die Widerstandsbahnen werden in speziellen Verfahren auf niedrige Reibung, geringe Stick-Slip-Neigung, Abriebfestigkeit und Langzeitkonstanz getrimmt.
Die Schubstangen sind in langlebigen, reibungsarmen und eng tolerierten Gleitlagern geführt; dadurch ist eine hohe Messgenauigkeit gewährleistet. Querkräfte reduzieren die lange Lebensdauer und können z.B. durch die im Lieferprogramm enthaltene Kugelgelenkkupplung vermieden werden. Gegen Pumpeffekte ist die Schubstange doppelt gleitgelagert.
Montage
Der Sensor wird mit 4 Winkeln, eingesetzt in die linke und rechte Längsnut, befestigt.
Die Nuten (B= 2,2 mm; T= 1,6 mm) sind auf der Seite des elektrischen Anschlusses nicht durchgehend.

- Hohe Messgenauigkeit
- Schnelle Messwerterfassung
- Konfiguration über PROFIBUS
MESSAUFGABE
An einem vollautomatisierten Prüfstand sollen Sitze auf ihre Belastungseigenschaften überprüft werden. Folgende Eigenschaften sollen getestet und protokolliert werden:
- Verstellwinkel der Rückenlehne
- Drehkraft bzw. Drehmoment des Drehgriffs
- Gesamtgewicht des Sitzes (mit und ohne Dummy)
- Endpositionsbestimmung
Um eine klar definierte Aussage über die Kategorisierung des Kfz-Sitzes machen zu können, müssen die Messdaten erfasst und zusammen als Prüfendergebnis auf PROFIBUS-Ebene vernetzt und hinterlegt werden.
BESONDERE ANFORDERUNG
Alle Prüfdaten sollen gleichzeitig zur Speicherung übertragen werden, um erhebliche Erleichterung bei einer vergleichenden Protokollierung dieser Prüfung zu erzielen. Tariermöglichkeiten an montierten Sensoren müssen hinsichtlich der Vorlast (Belastung durch einen Dummy) realisiert werden.
LÖSUNG
Für die Aufnahme aller mechanischen Messgrößen werden folgende Sensoren eingesetzt:
- Verstellwinkel der Rückenlehne → Drehwinkelsensor Typ 8820
- Drehkraft bzw. Drehmoment d. Drehgriffs → Drehmomentsensor Typ 8661
- Gesamtgewicht des Sitzes → 2 Kraftsensoren Typ 8526
- Endpositionsbestimmung → Wegsensor Typ 8710
Sämtliche Sensorsignale werden mit 4 Sensor-Profibus-Modulen vom Typ 9221 erfasst. Gleichzeitig versorgen die Module die Sensoren mit Spannung und bewerten deren Signale. Die Messwertübertragung aller Module erfolgt parallel via PROFIBUS. Die Tarierungsansteuerung hinsichtlich einer eventuellen Vorlast, die durch einen Dummy hervorgerufen werden kann, erfolgt auf einfachstem Weg direkt von der SPS-Einheit über PROFIBUS.
Branchen

- Schnelle Schaltausgänge
- Mathematische Funktion
- Hohe Abtastrate
- Weitergabe der Messwerte via PROFIBUS, RS232, USB oder Analogausgang
MESSAUFGABE
An einem Werkstück muss die Ebenheit gemessen werden. Dazu soll an drei Messpunkten ermittelt werden, ob das Werkstück innerhalb der Toleranz liegt. Die Ergebnisse dieser Messpunkte werden mit einer Auswerteelektronik verglichen. Sobald sich die Oberfläche des Werkstücks außerhalb der Toleranz befindet, muss klar sein, an welcher Stelle die Maxima überschritten wurden. Zusätzlich soll eine optische Anzeige das Erkennen solcher Werkstücke erleichtern.
BESONDERE ANFORDERUNG
Hohe Abtastrate, schnelles Schalten der Grenzwerte.
LÖSUNG
An den drei Messpunkten kommen burster-Wegtaster zum Einsatz. Alle Wegtaster aus dem burster-Lieferprogramm eignen sich für diesen Einsatz. Die Auswertung übernimmt SENSORMASTER 9163 mit zwei Haupteingängen. Er ermittelt mit Hilfe der beiden mathematischen Funktionen „Fin.A“ und “Fin.b“ die Mittelwerte. Dazu weist man den Eingängen und der Funktion „Fin.b“ jeweils einen Grenzwertschalter zu. Diesen versieht man, als symmetrischen Alarm, direkt schaltend, mit einer Hysterese für die Min- und Max-Werte. Die Konfiguration der Prozesswert-Anzeige erlaubt den Wechsel der Anzeigenfarbe, sobald einer der Grenzwertschalter aktiv ist. In diesem Fall zeigen die Grenzwertanzeigen, welcher Messwert außerhalb der Toleranz liegt. Mit der Option RS232, in Verbindung mit der Messdatensoftware 9163-P100, kann ein PC die Messwerte protokollieren und archivieren. Über die Steuerungskommunikation der Software lässt sich dieser Vorgang automatisieren.
Branchen
Extras
Kalibrieren
Individuell und passgenau für die vielfältigen Anforderungen, die an Qualitätssysteme in ihrer Branchen gestellt werden.
Abgleich
Wir stellen sicher, dass das Ausgangssignal im unbelasteten Zustand sowie bei Nennlast ihrem vorgegebenen Wert entspricht.
Inbetriebnahme
Damit sie schnell und zuverlässig ihre Produktion starten können, unterstützen wir sie bei der der Inbetriebnahme vor Ort.
MySensor / OEM-Sensoren
Die kundenspezifische Lösung, wenn kein Standard-Sensor ihren Anforderungen entspricht. Die exklusive Lösung – nur für sie.







