8712, 8713Potentiometrische Wegtaster
Langlebig und flexibel! Ideal für die direkte und ausdauernde Messung kleiner mechanischer Verschiebungen. Dank gefederter Schubstange ist keine formschlüssige Verbindung mit dem Messobjekt erforderlich. Tastrolle und weitere Tastspitzen als Zubehör erhältlich.
Produktinformationen
| Prinzip |
|
| Messbereiche |
|
| Ausgangssignal |
|
| Schutzart |
|
| Gebrauchstemperaturbereich |
|
| Versorgungsspannung |
|
| Elektrischer Anschluss | 8712
8713
|
| Rückstellfeder |
|
| Besondere Merkmale |
|
Diese Wegtaster sind potentiometrische Wegsensoren zur direkten Messung, Prüfung und Überwachung kleiner mechanischer Verschiebungen. Eine formschlüssige Verbindung mit dem Messobjekt ist durch die gefederte Schubstange nicht erforderlich.
Voraussetzung für eine sehr lange Lebensdauer ist der parallele Verlauf der Bewegungsrichtung des Messobjekts und der Schubstange.
Einsatzgebiete sind Wegmessungen an:
- Elektromagneten
- Hydraulikzylindern
- Schaltern und Tasten
sowie Messungen von:
- Verformungen
- Durchbiegungen
- Einpressungen
- Vorschubwegen
Potentiometrische Wegsensoren arbeiten aufgrund ihrer Technologie stets mit einem Schleifersystem. Die Widerstandsbahnen werden in speziellen Verfahren auf niedrige Reibung, geringe Stick-Slip-Neigung, Abriebfestigkeit und Langzeitkonstanz getrimmt.
Die Schubstangen sind in langlebigen, reibungsarmen und eng tolerierten Gleitlagern geführt, die eine lange Lebensdauer und hohe Messgenauigkeit gewährleisten. Vorgespannte Schraubenfedern drücken die Tastspitze auf das Messobjekt. Sie sind doppelt geführt und verschwinden in Endlage im Tastkopf.
In die Tastspitze ist eine Kugel aus nichtrostendem Stahl eingelassen. Die Bohrung im rückwärtigen Schubstangenanschlag dient zur Ankopplung von Rückzugeinrichtungen.
Bis zum Messbereich 50 mm ist die Schubstange gegen Verdrehung gesichert. Der Tastkopf (Sechskant) darf nicht mit einem Werkzeug verdreht werden. Dadurch wird die Verdrehsicherung zerstört.

- Schnelle Schaltausgänge
- Mathematische Funktion
- Hohe Abtastrate
- Weitergabe der Messwerte via PROFIBUS, RS232, USB oder Analogausgang
MESSAUFGABE
An einem Werkstück muss die Ebenheit gemessen werden. Dazu soll an drei Messpunkten ermittelt werden, ob das Werkstück innerhalb der Toleranz liegt. Die Ergebnisse dieser Messpunkte werden mit einer Auswerteelektronik verglichen. Sobald sich die Oberfläche des Werkstücks außerhalb der Toleranz befindet, muss klar sein, an welcher Stelle die Maxima überschritten wurden. Zusätzlich soll eine optische Anzeige das Erkennen solcher Werkstücke erleichtern.
BESONDERE ANFORDERUNG
Hohe Abtastrate, schnelles Schalten der Grenzwerte.
LÖSUNG
An den drei Messpunkten kommen burster-Wegtaster zum Einsatz. Alle Wegtaster aus dem burster-Lieferprogramm eignen sich für diesen Einsatz. Die Auswertung übernimmt SENSORMASTER 9163 mit zwei Haupteingängen. Er ermittelt mit Hilfe der beiden mathematischen Funktionen „Fin.A“ und “Fin.b“ die Mittelwerte. Dazu weist man den Eingängen und der Funktion „Fin.b“ jeweils einen Grenzwertschalter zu. Diesen versieht man, als symmetrischen Alarm, direkt schaltend, mit einer Hysterese für die Min- und Max-Werte. Die Konfiguration der Prozesswert-Anzeige erlaubt den Wechsel der Anzeigenfarbe, sobald einer der Grenzwertschalter aktiv ist. In diesem Fall zeigen die Grenzwertanzeigen, welcher Messwert außerhalb der Toleranz liegt. Mit der Option RS232, in Verbindung mit der Messdatensoftware 9163-P100, kann ein PC die Messwerte protokollieren und archivieren. Über die Steuerungskommunikation der Software lässt sich dieser Vorgang automatisieren.
Branchen

- Messung von Einpresskräften während eines Montagevorgangs
- Präzise Bestimmung der Kräfte mit dem Ringkraftsensor Typ 8438
- Mehrkanalige Kraftmessung mit bis zu 8 Kanälen mit einer Feldbus Schnittstelle
- EtherCAT, PROFINET und EtherNet/IP fähiges Messsystem
Beschreibung
Batteriewannen müssen sorgfältig konstruiert werden, da diese die Batterien, das Herzstück eines jeden Elektrowagens, bei einem Unfall schützen müssen. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass die Batteriewannen bei Bedarf, z. B. der Wartung der Batteriezellen, geöffnet werden können. Bei der Fertigung der Batteriewannen werden die Bodenplatte und der Deckel mit Hilfe von Muttern verbunden. Diese Verbindung muss sicher sein, eine garantierte Dichtheit, z. B. gegen Staub, aufweisen und widerstandsfest gegen Wasserdruck sein, da sich im Zwischenraum die Batteriezellen befinden.
Besondere Anforderungen
- Hohe Fertigungsqualität der Batteriewannen
- Höchste Sicherheitsanforderungen
Lösungen
Bei der Verbindung zwischen Bodenplatte und Deckel werden selbststanzende Muttern eingesetzt. Der Einpressvorgang muss eine 0-Fehler-Toleranz aufweisen, welche mit der Prozessüberwachungstechnik von burster gewährleistet werden kann. Zum Einsatz kommen der Miniaturring-Kraftsensor 8438, welcher die Einpresskraft misst, der potentiometrische Wegsensor 8713, welcher den Einpressweg bestimmt und die Kombination aus Messverstärker 9250 und Feldbus-Controller 9251, welche mit bis zu 8 Messkanälen über eine Feldbus-Schnittstelle angesprochen werden können und die Messdaten erfassen und übertragen.
Branchen
Extras
Kalibrieren
Individuell und passgenau für die vielfältigen Anforderungen, die an Qualitätssysteme in ihrer Branchen gestellt werden.
Abgleich
Wir stellen sicher, dass das Ausgangssignal im unbelasteten Zustand sowie bei Nennlast ihrem vorgegebenen Wert entspricht.
Inbetriebnahme
Damit sie schnell und zuverlässig ihre Produktion starten können, unterstützen wir sie bei der der Inbetriebnahme vor Ort.
MySensor / OEM-Sensoren
Die kundenspezifische Lösung, wenn kein Standard-Sensor ihren Anforderungen entspricht. Die exklusive Lösung – nur für sie.







